Im März dieses Jahres war es noch eine vage Hoffnung, jetzt steht es fest: Als eine von vier sächsischen Städten und Gemeinden wurde die Stadt Brandis 2017 mit dem Fördergebiet „Brandiser Mitte“ neu in das Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (SOP) aufgenommen. Daraus erhält Brandis im Programmjahr 2017 eine erste Zuwendung i. H. v. 596.000 Euro. Bis 2025 sind sogar Fördermittel in Höhe von über 4 Millionen Euro abrufbar, um Projekte aus dem Programm „Brandiser Mitte“ in Höhe von etwa 7 Millionen Euro zu realisieren.

Es ist eine Idee, die direkt aus der Bevölkerung kam: In Brandis soll am 2. September ein Hofflohmarkt stattfinden. Initiatorin Yvonn Semek hat sich mit Ihrem Anliegen direkt an die Stadtverwaltung und die Ansprechpartner der Mit-Mach-Stadt gewandt.

Maehboot02Der Autobahnsee Beucha ist seit Jahrzehnten beliebtes Ausflugsziel nicht nur für Wasserratten. Auch wenn er sich der Konkurrenz des Leipziger Neuseenlands erwehren muss, hat er an Attraktivität nicht verloren – am jährlich stattfindenden Beuchaer Triathlon (dieses Jahr am 2. September) ist das deutlich erkennbar. Allerdings verschlechterte sich Ende der 90er Jahre die Wasserqualität des beliebten Badesees. Der Autobahnsee drohte 2006 nach Auffassung des damaligen staatlichen Umweltfachamtes Leipzig sogar umzukippen (Eutrophierung). Ein daraufhin von der Stadt in Auftrag gegebenes limnologisches Gutachten ergab, dass der See eine ungünstige Tiefenstruktur mit ausgeprägten Flachwasserzonen habe, aber ausgezeichnete Wasserqualität besitze, die unter anderem durch die ab 2004 durchgeführten Maßnahmen wie das Fällen der Bäume in Ufernähe sowie das Fütterverbot von Enten und Fischen zustande kam.

Ab dem kommenden Montag, 14. August, 7 Uhr wird es für ca. zwei Wochen zu Änderungen in der Verkehrsführung in Brandis kommen. Grund ist die Teilsperrung der B6 in Machern wegen Arbeiten am Wasserleitungsnetz. Die ist ab diesem Tag in Richtung Wurzen halbseitig gesperrt. Ab dem Abzweig Gerichshain/Posthausen/Brandis werden die Fahrzeuge durch Brandis, Leipziger Straße und weiter durch die Wurzener Straße geleitet. Das macht an der Kreuzung vor Penny eine Ampelregelung nötig.

Wie bereits im vergangenen Jahr wird die Leipziger Straße dann zwischen Penny-Kreuzung und Abzweig Mathildenstraße zur Einbahnstraße – stadtauswärts ist die Einfahrt nicht erlaubt.

Die Bauarbeiten sollen bis Freitag, 25. August, 22 Uhr beendet sein.

Pünktlich zum Schulbeginn waren die Arbeiten in den Brandiser Schulen beendet. Während die Schüler ihre Ferien genossen, liefen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. Insgesamt wurden ca. 100.000 Euro in den Bildungseinrichtungen und Sporthallen investiert.

Mit Unterstützung von zwei Büros aus Leipzig erarbeitet die Stadtverwaltung Brandis derzeit ein integriertes Stadtentwicklungskonzept, kurz InSEK genannt. Das wird nicht nur als Grundlage für künftige Förderungen durch den Bund und den Freistaat Sachsen betrachtet, sondern auch als zukunftsfeste, strategische, fortschreibungsfähige Konzeption für den künftigen Entwicklungsweg der Stadt. In dem Betrachtungszeitraum bis zum Jahr 2030 werden die kommunalen Handlungsfelder und die einzelnen Ortsteile auf spezifische Stärken und Schwächen analysiert, mögliche Alleinstellungsmerkmale und Zukunftspotenziale herausgearbeitet sowie Handlungsschwerpunkte festgeschrieben. Das Ziel besteht darin, eventuellen Fehlentwicklungen, die die Tragfähigkeit von Einrichtungen der sozialen und technischen Infrastruktur gefährden könnten, von vornherein entgegenzuwirken.

Die Brandiser Bürgerinnen und Bürger können sich auf die zweite Phase des Modellvorhabens „Muldental in Fahrt“ freuen, denn Brandis wird neben anderen Städten und Gemeinden ab dem 7. August 2017 von einem veränderten ÖPNV-Angebot profitieren.

Schon im Dezember 2016 wurden bereits erste Anpassungen des Buslinienangebotes im Projektgebiet umgesetzt. Für Brandis konnte die neue Buslinie 689 (Brandis, Fachklinikum – Gerichshain, Bahnhof) eingerichtet werden.

„Dank unserer Hartnäckigkeit und vieler geführter Gespräche und Diskussionen gibt es zwei wesentliche Verbesserungen mit der Taktumstellung im August: Polenz hat einen PlusBus mit stündlicher Anbindung – das ist richtig gut – und unser Stadtbus bindet stündlich Waldsteinberg und Beucha an“, erklärt Bürgermeister Arno Jesse und betont, dass es ein schwieriges Unterfangen gewesen sei, die Linien so durchzubekommen.

Mit Bescheid vom 19.06.2017 erfolgte die Bestätigung der Gesetzmäßigkeit der Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2017/18 durch die Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamtes Landkreis Leipzig. Die Gesetzmäßigkeit des Beschlusses für das Jahr 2018 wird unter aufschiebenden Bedingungen bestätigt, dass der Haushaltsplan 2018 nur vollzogen werden darf, wenn spätestens bis zum 31.12.2017 eine Eröffnungsbilanz aufgestellt wurde und dies dem Landratsamt Landkreis Leipzig durch Vorlage nachgewiesen wurde. Gemäß § 76 Abs. 3 SächsGemO ist der Haushaltplan mit der öffentlichen Bekanntmachung der Haushaltsatzung für eine Woche öffentlich auszulegen. Die öffentliche Auslegung erfolgt während der Dienstzeiten der Stadt Brandis in der Zeit von

               Montag                    8.45 – 11.45 Uhr, 13.00 – 14.00 Uhr,

               Dienstag                  8.45 – 11.45 Uhr, 13.00 – 19.30 Uhr,

               Mittwoch                  8.45 – 11.45 Uhr, 13.00 – 14.00 Uhr,

               Donnerstag              8.45 – 11.45 Uhr, 13.00 – 16.00 Uhr,

               Freitag                    8.45 – 12.00 Uhr

in der Stadtverwaltung Brandis, Stadtkämmerei, Markt 1-3, Zimmer 1.12.

Die öffentliche Auslegung beginnt am 19.07.2017 und endet am 27.07.2017.

 

Die Beratungsstelle des Kreissozialamtes „Soziale Hilfen und Pflegekoordination“ ist am 17. Oktober in Brandis zu Gast und informiert über folgende Themen:

Open Government AuftaktAm 17. Mai wurde offiziell verkündet, dass die Stadt Brandis in dem Pilotprojekt „Modellkommune Open Government“ als Modellkommune ausgewählt wurde. Gestern wurden nun die Verträge für das Vorhaben im Bundesministerium des Innern (BMI) in Berlin unterschrieben. Eingeleitet durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim BMI, Ole Schröder, fand ein erster Austausch der zehn ausgewählten Kommunen und Landkreise statt. „Eine erste Erfahrung war, dass sich auch in anderen Städten, Gemeinden und Landkreisen immer wieder die Frage nach mehr Teilhabe, nach Gewinnung ‚verloren geglaubter‘ Bürgerinnen und Bürger stellt“, erklärt der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse.

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