Anmeldung Oldtimertreffen 2018115 Logo mit Claim farbig

Am Samstag, den 25.08.2018 findet in diesem Jahr das 18. Oldtimertreffen auf dem Markt
der Stadt Brandis statt. Innovationskommune Sachsen
Hier finden Interessierte die Einladung und den vorläufigen Zeitplan sowie das Anmeldeformular.

Muldental in FahrtZwischen dem Fachklinikum, der Brandiser Innenstadt und der S-Bahn-Station in Gerichshain wird es ab 11. Dezember eine Buslinie geben. Mit dem Modellprojekt „Muldental in Fahrt“ nimmt der Landkreis eine Vorreiterrolle in Sachen Mobilität in ganz Sachsen ein – ein Meilenstein in Sachen Öffentlicher Personennahverkehr.

„Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Sachsen muss mit dem Ziel der wirksamen Anbindung des ländlichen Raums an die Ballungszentren weiterentwickelt werden.“ Dieser Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag (Sachsen, Zukunft gestalten) kommt der Landkreis Leipzig mit der Umsetzung der ersten Phase des Pilotprojektes „Muldental in Fahrt“ einen großen Schritt näher.

Mit dem Fahrplanwechsel zum 11. Dezember 2016 erhält die Region des Muldentals in der ersten Stufe insgesamt zwei neue und zwei optimierte Buslinien. Dies ist der erste Schritt zu einem verbesserten Verkehrsangebot in der Region. Die Stadt Brandis profitiert enorm vom gleichnamigen Modellvorhaben des Muldentals. Denn hier wird es eine der beiden neuen Linien geben: Erstmals fährt ein Bus zwischen Fachklinikum Brandis, über den Markt bis an die S-Bahn nach Gerichshain – insgesamt ca. 15 Haltestellen liegen an dieser Linie. Ein bei den Brandisern bereits seit vielen Jahren diskutierter Wunsch, der nun endlich Realität wird. Die neue Linie 689 bedeutet, dass beispielsweise Senioren, die in der Bergstraße wohnen, bequem in die Innenstadt oder zum Hausarzt fahren können. Bürgermeister Arno Jesse hatte sich als Stadtoberhaupt einer der im Modellprojekt beteiligten Kommunen für die zusätzlichen Linien und engere Taktung stark eingesetzt.

Innerhalb des Projektes „Muldental in Fahrt“ werden neben Brandis auch in Bad Lausick, Colditz und Grimma neue Linien für mehr Anschluss sorgen. Landrat Henry Graichen ist sich sicher: „Durch die verbesserte Erreichbarkeit von Versorgungszentren werden der Handel und Gewerbe in der Region gestärkt.“ Und auch Unternehmen haben dadurch einen Vorteil bei der Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften. Man ist bequem mal nach Leipzig sowie zu den Mittel- und Unterzentren gefahren. Das sind nur zwei Vorteile aus wirtschaftlicher Sicht. Aber auch der gesellschaftliche Nutzen darf nicht außer Acht gelassen werden: Das bessere Verkehrsangebot nutzt der wachsenden Gruppe älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen. Der öffentliche Nahverkehr wird zur Mobilitätsalternative für junge Menschen und Berufstätige, für die ein eigenes Auto heute weniger attraktiv ist als früher. Medizinische und kulturelle Einrichtungen werden besser erreichbar „und nicht zuletzt steigt die Lebensqualität in unserer Region“, so Graichen.

Die Vorteile zusammengefasst heißt das: Durch zusätzliche Haltestellen, mehr Verbindungen, komfortables Umsteigen durch optimierte Verknüpfung mit anderen Linien bzw. Verkehrsmitteln sowie zusätzlichen Verkehrsangeboten – auch am Abend, am Wochenende und in den Schulferien wird für mehr Mobilität und Lebensqualität gesorgt. Auf den meisten Strecken kommen zudem moderne und neue Fahrzeuge von der Regionalbus Leipzig GmbH zum Einsatz, die den Fahrgast bequem und entspannt ans Ziel bringen. Ob zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt, zum Einkaufen, zu Behördengängen oder zur Freizeitgestaltung. Die neue Linie verkehrt dann von Montag bis Samstag im 30-Minuten-Takt, ab 20 Uhr und an Sonntagen im 1-Stunden-Takt. Freitags und samstags kann man sie bis 23 Uhr nutzen wobei man in Gerichshain regelmäßigen Anschluss zur S-Bahn nach Leipzig und Wurzen hat.

Mit der Einführung der Regionalbuslinie 689 wird im Grunde die Linie des avisierten Stadtbussystems realisiert. Geplant sind in diesem Zusammenhang zwei weitere Linien in Brandis. Die Idee: Eine führt von Wolfshain über Kleinsteinberg und Waldsteinberg nach Brandis, die andere über Beucha (Nähe Tollertbruch) durch die Ortschaft, erschließt das Gewerbegebiet Beucha/Brandis und führt nach Brandis. Wann die beiden Linien kommen, hängt von
der Finanzierung durch den Freistaat Sachsen ab. „Im Moment stehen die Chancen sehr gut. Ich hoffe, dass wir die beiden anderen Linien im Dezember nächsten Jahres eröff nen können“, wagt Bürgermeister Arno Jesse einen Ausblick.
Übrigens: Zur offiziellen Einführung der neuen vier Linien am 11. Dezember haben Interessierte an diesem Tag freie Fahrt auf den Linien 613, 659, 694 und natürlich auch auf der Brandiser Linie 689. In Brandis wird es an diesem Tag ab 14 Uhr ein kleines Rahmenprogramm auf dem Markt geben.