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Reisender, kommst du in die östliche Leipziger Tieflandsbucht, so siehst du, besonders von der Autobahn A 14 aus, ausgedehnte Kies-Seen. Dahinter erhebt sich - weit sichtbar- ein Kirchlein auf einem Hügel. Als Kulisse folgen noch mehrere Erhebungen. Es sind noch keine Berge, haben aber dennoch eine große Bedeutung für unseren Ort. Vor rund 280 Millionen Jahren erreichten vulkanische Produkte die Erdoberfläche und bildeten die Porphyrkuppen unserer Landschaft. Vor rund einer Million Jahre in der Saale -Eiszeit bedeckte 3000m mächtiges Eis die Erdoberfläche und schob Gesteinsmassen vor sich her. Beim Abschmelzen des Eises blieb eine Grundmoräne (Gesteinsbrocken, Sande, Findlinge, Gletscherschliffe) zurück. Die Parthe, unser Flüsschen, machte es sich in einem schon vor der Eiszeit gebildeten Flussbett der Mulde bequem. Diesen geologischen Vorgängen verdanken wir die jetzige Nutzbarkeit.
Zwischen Urzeit und Heute wurden Funde der Steinzeit ausgegraben, fand man Hügelgräber. Im 5./6. Jahrhundert lebten hier Sorben. Sie rodeten „Inseln" im dichten Urwald, dem Miriquidi, und siedelten sich an. Mit größter Wahrscheinlichkeit hat unser Ortsname Beucha slawischen Ursprung. Es lässt sich wohnen in Beucha. Die Kinder können Krippe, Kindergarten und Hort besuchen und finden gute Lernbedingungen in der Grundschule. Weiterführende Bildungseinrichtungen sind die Mittelschule und das Gymnasium in Brandis. Die Sportgemeinschaft „ESV Lok Beucha“ bietet unterschiedlichste Sportmöglichkeiten und im Sportpark „Lange Stücken“ finden Junge und Ältere beste Freizeitangebote. Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Gaststätten und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in unserem Dorf. Und sollten Sie auf unseren Kirchberg gehen, so erwartet Sie ein Blick ins flache Land und Sie können die Silhouette von Leipzig erkennen, was besonders bei klarem Winterwetter in der Silvesternacht sehr reizvoll ist. << zurück |
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