Unter dem Titel "Brandiser Gespräche - Lassen Sie uns reden!" möchte das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt mit Brandisern und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirche über aktuelle Themen, die Brandis und seine Bürgerinnen und Bürger bewegen, diskutieren. Das erste Brandiser Gespräch stellt sich am morgigen Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr im Kirchgemeindesaal Brandis, der Problematik der Integration von Flüchtlingen, welche Aufgabe aller Städte und Gemeinden im Landkreis Leipzig und damit auch die der Stadt Brandis ist.

KehrmaschineSeit Montag ist in der Stadt Brandis und den Ortsteilen eine Kehrmaschine unterwegs. Gemeinsam mit der Gemeinde Borsdorf wurde das Fahrzeug über einen fünf Jahre laufenden Leasingvertrag angeschafft. Nachdem sich die Stadt Brandis bereits auf personeller Ebene neben der Stelle eines IT-Experten einen Brandschutzbeauftragten mit der Stadt Naunhof teilt, ist die gemeinsame Kehrmaschine mit Borsdorf ein völlig neuer Weg interkommunaler Zusammenarbeit. „Ich kenne in der näheren Umgebung kein Beispiel, bei dem sich zwei Kommunen zusammengetan haben und eine Spezialmaschine gemeinsam nutzen“, sagt der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse. Die Borsdorfer benötigten eine neue Kehrmaschine, Brandis hatte bisher keine. Die Anschaffungskosten von rund 100.000 Euro hätte keine der beiden Kommunen allein stemmen können. Abwechselnd wird sie nun alle zwei Wochen in Brandis und Borsdorf eingesetzt. Gereinigt werden vor allem die städtischen Straßen und Plätze, die auch beim Winterdienst berücksichtigt werden.

Eintrag Goldenes Buch UlbigBevor die Gründung des Innovationsnetzwerkes am Montag anstand, hatte Sachsens Innenminister Markus Ulbig die Gelegenheit, sich ins Goldene Buch der Stadt Brandis einzutragen. Im Parkschlösschencafé schrieb er persönliche Zeilen und wünschte darin viel Glück und Ausdauer bei der Umsetzung der Projekte innerhalb der Innovationskommune sowie des Netzwerkes mit den anderen Finalkommunen des Wettbewerbs.

Gruppenbild klInnenminister Markus Ulbig (3.v.l.) besuchte heute die Stadt Brandis, die im vergangenen Jahr den Preis um die Innovationskommune gewonnen hat. Der Innenminister nahm im Rahmen des Treffens an der Gründung des Innovationsnetzwerkes teil. Darin arbeiten künftig sechs verschiedene Kommunen im Bereich der Verwaltungsmodernisierung zusammen.
Innenminister Markus Ulbig: „Brandis ist eine Innovationskommune und geht mit gutem Beispiel voran. Die Bürger können hier viele Dienste der Stadt bereits online nutzen. Durch das Innovationsnetzwerk werden die beteiligten Kommunen von den Erfahrungen der Stadt Brandis profitieren.“
Zu den sechs Kommunen des Innovationsnetzwerkes gehören neben Brandis auch Wurzen, Brand-Erbisdorf, Markranstädt, Wilsdruff und Plauen. Die Mitglieder sind die Finalisten des Wettbewerbes "Sächsische Innovationskommune 2014 – 2016". Als Mitglieder profitieren diese Städte von den neuen IT- und E-Government-Lösungen, mit deren Umsetzung zuerst in Brandis begonnen wurde.
Die Idee für das Innovationsnetzwerk entstand während des Auswahlverfahrens für die sächsische Innovationskommune. Insgesamt hatten sich 21 Kommunen beworben. "Das heutige Anliegen war es, sich zu vernetzen, gemeinsam voneinander zu lernen. Das ist nicht nur logisch und naheliegend, sondern immanenter Teil des Projektes Innovationskommune", beschreibt der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse das Vorhaben.

Mobile EndgeraeteJetzt hat in der Stadt Brandis die papierlose Ratsarbeit begonnen. Gestern wurden alle Stadträte, Fachbereichsleiter, der Bauhof-Chef und die sachkundigen Einwohner mit entsprechender Hardware ausgestattet – einem handlichen Tablet-Computer mit abnehmbarer Tastatur. Im Vorfeld wurde bereits Mitte Januar das Rats- und Bürgerinformationssystem auf der neuen Homepage der Stadt installiert. Hier können Räte aber auch Bürgerinnen und Bürger sämtliche Unterlagen zu öffentlichen Stadtratssitzungen einsehen. Die Räte in einem Passwort-geschützten Bereich auch die der nichtöffentlichen Sitzungen. Mit der neuen Technik, die über ein Projekt innerhalb der „Innovationskommune Sachsen“ angeschafft wurde, bricht ein neues Zeitalter in der Ratsarbeit an. Die Unterlagen müssen nicht mehr ausgedruckt, kopiert, zusammengestellt und per Post verschickt werden. Eine Einsparung an Arbeitszeit und Papier für die Stadtverwaltung. „Der eine oder andere Stadtrat wird sicher weiter die Papierform bevorzugen. Allerdings wird sich das Parlament mit der Zeit an die neue Arbeitsweise gewöhnen“, ist sich Robert Kröber, Fachbereichsleiter Hauptamt, sicher. Die mobilen Endgeräte bleiben Eigentum der Stadt Brandis. Nach Ablauf der Wahlperiode im Jahr 2019 müssen die 22 ehrenamtlichen Stadträte ihren Tablet wieder abgeben.

Für Brandis wird eine neue Ortschronistin bzw. ein neuer Ortschronist gesucht. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit bewerben. Die Aufgaben eines Ortschronisten umfassen die Fortschreibung und Pflege der Ortschronik, die fachliche Unterstützung der Stadt Brandis sowie der Vereine und Dritter bei der Aufarbeitung ortsprägender geschichtlicher Ereignisse, sowie die kontinuierliche Berichterstattung gegenüber der Allgemeinheit und für Publikationen wie z.B. das Stadtjournal.
Die Bewerbungsfrist wurde verlängert. Bis zum 28. Februar 2015 kann man sich formlos mit einer kurzen Angabe zur Motivation bei der Stadtverwaltung Brandis, Markt 1-3, 04821 Brandis oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bewerben.

Die Stadtverwaltung Brandis hatte am 29. Januar zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus geladen. Thema: Der geplante Tonabbau Brandis-Nordfeld, südlich des Zeititzer Weges. Etwa 120 Interessierte nahmen die Möglichkeit wahr, sich über das Verfahren zu erkundigen. Das Ingenieurbüro Knoblich stellte die inhaltlichen Aspekte vor. Danach gab es von den Brandiserinnen und Brandisern vor allem Fragen zu der anstehenden Verkehrsbelastung und der Situation des Totgrabens. Eine Zusammenfassung des Abends finden Sie hier.
Die Pläne für das Vorhaben liegen noch bis 5. Februar im Rathaus, Zimmer 2.14 aus. Bis 13. Februar 2015 kann man Einsprüche bei der Landesdirektion geltend machen - Infos dazu gibt es ebenfalls bei der Stadtverwaltung, Zimmer 2.14.

KnopfdruckBrandis startet neue Homepage mit Ratsinformationssystem

Im Oktober letzten Jahres die Stadt Brandis vom Freistaat als Innovationskommune Sachsens ausgezeichnet worden. Nach nur einem Vierteljahr sind die ersten Projekte im Rahmen der Innovationskommune fertig: der neuer Internetauftritt und die Einführung und Implementierung des Ratsinformationssystems. Der Abteilungsleiters der Abteilung "Verwaltungsmodernisierung und Informationstechnologie in der Staatsverwaltung" des Staatsministeriums des Inneren, Herrn Sondermann, Frau Gesine Sommer, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung in unserem Landkreis sowie der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse schalteten heute per „Knopfdruck“ ganz offiziell beides online. Innenminister Markus Ulbig zeigt sich zufrieden mit den ersten fertig gestellten Projekten: „Ein modernes Internetportal für Brandis. Das System bietet erstklassigen Service für die Bürger und macht Entscheidungen noch transparenter. Ein gutes Beispiel für Sachsens innovative Kommunen.“

Laux JesseSeinen ersten Arbeitstag absolvierte heute Marcel Laux im Brandiser Rathaus. Der Brandiser Stadtwehrleiter kümmert sich ab sofort um den vorbeugenden Brandschutz in Brandis und der Stadt Naunhof samt der Verwaltungsgemeinschaft Belgershain und Parthenstein, die sich an den Kosten für den Fachmann beteiligen.

„Ich freue mich, mit Herrn Laux einen kompetenten Mitarbeiter im Rathaus begrüßen zu dürfen, der alle Voraussetzungen mitbringt, dieses Amt zu begleiten“, so der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse. „Ich denke, dass das Beispiel Schule machen wird, sich einen Experten für diese enorm wichtige Aufgabe zu teilen. Auch andere Kommunen haben sich bereits über dieses Modell informiert.“ Auf Dauer sei es teurer, externe Experten dafür zu beauftragen.

Nach mehr als einem Jahr Arbeit, dem Auswerten von 769 Fragebögen und vier Verkehrszählungen hat der Arbeitskreis Verkehr gemeinsam mit dem ausführenden Ingenieurbüro Hanke eine Menge mögliche Maßnahmen erarbeitet.