KehrmaschineSeit Montag ist in der Stadt Brandis und den Ortsteilen eine Kehrmaschine unterwegs. Gemeinsam mit der Gemeinde Borsdorf wurde das Fahrzeug über einen fünf Jahre laufenden Leasingvertrag angeschafft. Nachdem sich die Stadt Brandis bereits auf personeller Ebene neben der Stelle eines IT-Experten einen Brandschutzbeauftragten mit der Stadt Naunhof teilt, ist die gemeinsame Kehrmaschine mit Borsdorf ein völlig neuer Weg interkommunaler Zusammenarbeit. „Ich kenne in der näheren Umgebung kein Beispiel, bei dem sich zwei Kommunen zusammengetan haben und eine Spezialmaschine gemeinsam nutzen“, sagt der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse. Die Borsdorfer benötigten eine neue Kehrmaschine, Brandis hatte bisher keine. Die Anschaffungskosten von rund 100.000 Euro hätte keine der beiden Kommunen allein stemmen können. Abwechselnd wird sie nun alle zwei Wochen in Brandis und Borsdorf eingesetzt. Gereinigt werden vor allem die städtischen Straßen und Plätze, die auch beim Winterdienst berücksichtigt werden.


Maßgeschneidert ist die technische Ausstattung auf die Anforderungen in der Stadt Brandis. Hier wird im Winter vorrangig mit Split gestreut. Dafür wurde die Kehrmaschine mit bestimmten Parametern wie einem speziellen Gummi-Prallschutz ausgestattet. Da drei Mitarbeiter des Bauhofs in die Funktion der Maschine eingearbeitet wurden, können Urlaub oder andere eventuelle Ausfälle kompensiert werden. Die ersten Erfahrungen haben gezeigt, dass die Maschine sehr wirtschaftlich arbeitet. „Sie kann bis zu zwei Kubikmeter Kehrgutaufnehmen und hat eine super Reinigungswirkung durch das Hochleistungssauggebläse“, freut sich der Brandiser Bauhofleiter Günther Koch. Zudem reißen die Bürsten dank des Materialmixes aus Plastik und Metall auch kleines Unkraut am Straßenrand aus.
„Ich bin froh über die Möglichkeit, gemeinsam mit der Gemeinde Borsdorf eine neue Kehrmaschine nutzen zu können. Sie ist sicher bald aus der täglichen Arbeit, die der Bauhof zu leisten hat, nicht mehr wegzudenken. Außerdem sorgt eine saubere Stadt immer für ein gutes Image“, so Günther Koch.