Am 01.09.1955, also vor über 50 Jahren wurde in Beucha der Schulneubau eingeweiht. Die durch den Krieg völlig zerstörte Schule erstrahlte von nun inmitten einer „grünen Oase" direkt neben dem Albrechtshainer See.
Das Schulhaus beherbergte damals bereits Fachräume für Chemie, Biologie, Musik und Werken. Selbst eine Küche mit geräumigem Speisesaal war hier untergebracht. Später wurde aus Lottogeldern die Turnhalle finanziert, der Sportplatz entstand durch Eigeninitiative des damaligen Sportlehrers. Das große Wandbild von Maler Günter Albert Schulz schmückt auch heute noch den Flur. Zu dieser Zeit besuchten ca. 370 Kinder von der 1. - 8. Klasse die Schule. Mit Einführung der 10-jährigen Schulpflicht entstand die Polytechnische Oberschule Beucha.
Nach der Wende wurde das dreigliedrige Schulsystem in Sachsen eingeführt. Ab 1992 an waren nun die Grundschule und die Mittelschule Brandis als Nebenstelle Beucha im Schulhaus untergebracht. Im Schuljahr 2001/2002 war der Bau der neuen Mittelschule in Brandis beendet, so dass die Nebenstelle Beucha aufgelöst werden konnte. Von nun an war genügend Platz für die Grundschüler. Um das Schulhaus optimal auszunutzen, entschied man sich den Hort der Volkssolidarität sowie die Bücherei mit im Gebäude unterzubringen.
Seit der Einweihung des neuen Computerkabinetts 2004 können bereits die Jüngsten die Vorzüge neuer Medien kennen lernen. Im Dezember 2004 gründete sich der Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Beucha, welcher die Schule nicht nur finanziell tatkräftig unterstützt. Momentan bemüht sich die Schule das Ganztagsangebot noch weiter auszubauen. Außerdem gelang es durch Fördergelder die Außenanlagen neu zu gestalten, um den 200 Kindern eine abwechslungsreiche Pausen- und Nachmittagsgestaltung zu ermöglichen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.grundschule-beucha.de